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13.09.2021

Notlösungen und Bemühungen um Normalisierung: eine Aussprache im Wipptal

 
Am 13. September fand in der Bezirksgemeinschaft Wipptal eine Aussprache zwischen Präsidentin Monika Reinthaler und Einrichtungsleiterin (Sozialzentrum Fugger) Edeltraud Braunhofer auf der einen und einer Delegation der Lebenshilfe auf der anderen Seite statt, vertreten durch Präsident Hans Widmann, Vorstandsmitglied Meinhard Oberhauser und Waltraud Forer, Mitglied des lokalen Wipptaler Vorstands.
Dabei ging es hauptsächlich um die tägliche Wiedereröffnung des Sozialzentrums. Beklagt wurde, dass dieses aufgrund der Pandemie und ihrer Folgen seit langem von den meisten Betreuten nur an drei Tagen in der Woche besucht werden kann. Für viele Familien wurde dies zu einem immer größeren Problem, weil die Eltern berufstätig sind und ihre Kinder nicht mehr ganztägig zuhause betreuen können. Zudem brauchen die Menschen mit Beeinträchtigung wieder ihren gewohnten Rhythmus.

Monika Reinthaler und Edeltraud Braunhofer wiesen darauf hin, dass es unumgänglich war, von den einzelnen Diensten Personal für das Seniorenwohnheim abzustellen, weil die dortigen Bewohner/innen unmöglich nach Hause geschickt werden konnten. Die bloß partielle Öffnung des Fugger war eine Entscheidung, in deren Vorfeld man Prioritäten setzen musste. Monika Reinthaler und Edeltraud Braunhofer versicherten, auch angesichts des latenten Personalmangels alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben, um die Probleme so gering wie möglich zu halten. Deshalb bemühe man sich jetzt mit Nachdruck, das Sozialzentrum ab dem 20. September wieder für die ganze Woche zu öffnen, wie es vor der Pandemie üblich war.

Besprochen wurde auch der Personalmangel. Auf dem Territorium, so wurde festgestellt, finden sich nur sehr schwer zusätzliche Fachkräfte. Dies ist der demografischen Entwicklung und der oft gefühlten fehlenden Wertschätzung zuzuschreiben. Um mehr motivierte Mitarbeiter/innen für den Sozialbereich zu finden bzw. zu gewinnen, muß die berufsbegleitende Ausbildung forciert werden.

Sei es die Führung der Bezirksgemeinschaft als auch die Delegation der Lebenshilfe bekräftigten ihre Bereitschaft zu einem ständigen Gedankenaustausch und zu gemeinsamen Bemühungen für zukunftsorientierte Lösungen.
 

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