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13.10.2021

„Niemand darf zurückgelassen werden“: das Ländertreffen im Pustertal

 
Anfang Oktober fand in Saalen bei Bruneck das diesjährige traditionelle dreitägige Ländertreffen zwischen der Lebenshilfe Österreich, der Lebenshilfe Deutschland, „insieme“ Schweiz, APEMH Luxemburg und der Lebenshilfe Südtirol statt.
Alle fünf Vereinigungen betonten die Bedeutung des Mottos „Leave no one behind“, wie es für die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen formuliert wurde, und auch, wie sehr dieses Motto dem Inklusionsgedanken entspricht, für den sie sich alle seit jeher einsetzen. Menschen mit Beeinträchtigung müssen in einer selbstverständlichen Art und Weise zur Gesellschaft dazugehören, in jedem Bereich und in jeder Lebensphase.
Gerade die Erfahrung der Pandemie hat aufgezeigt, wie schnell sich die soziale Arbeit wieder am Fürsorgeparadigma orientiert und wichtige Inklusionsbemühungen auf der Strecke zu bleiben drohen. Weitere Themen, die beim Ländertreffen besprochen wurden, waren die Stärkung der Selbstvertretung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung, die Bedeutung der sozialen Medien für diese Zielgruppe, neue Ideen für Arbeitsinklusion und das Anliegen, das Pflegegeld in ein Inklusionsgeld umzuwandeln.
Ein Besuch des Fotografiemuseums Lumen am Kronplatz rundete das Programm ab. Für die Lebenshilfe Südtirol nahmen Präsident Hans Widmann, Vizepräsident Armin Reinstadler und Geschäftsleiter Wolfgang Obwexer teil.
 

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