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11.05.2022

Die Mitgliederversammlung der Lebenshilfe

 
Am 29. April fand im Bozner Kolpinghaus die heurige Mitgliederversammlung der Lebenshilfe unter der Moderation von Geschäftsleiter Wolfgang Obwexer statt.
Präsident Hans Widmann nahm zu Beginn seiner Begrüßungsrede auf die zurückliegenden zwei Jahre Bezug, die durch die Covid-Pandemie gekennzeichnet waren. Er bedankte sich bei den zahlreichen Mitarbeiter/inne/n, dank deren Einsatz sämtliche Einrichtungen offen und funktionsfähig gehalten werden konnten, sowie bei der Landesregierung und der Landesverwaltung für deren Solidarität. Was die Entwicklung des Verbands im Jahr 2021 betrifft, erwähnte er die Wiedereröffnung des Hotel Masatsch, die Eröffnung der Galerie Akzent und das unermüdliche innovative Engagement der Selbstvertretungsgruppe People First. In Anführung der allgemeinen Weltlage, die durch Krisen charakterisiert ist, mit denen enorme Kosten verbunden sind, forderte Hans Widmann, „dass wir uns dafür einsetzen müssen, dass der Sozialstaat nicht ausgehöhlt und das soziale Netz nicht geschwächt und durchlöchert wird.“ Vielmehr müsse das Soziale stets eine Priorität bleiben, auch wenn die neuesten Erfahrungen zeigten, dass selbst der Frieden keine Selbstverständlichkeit darstelle.

Von den Ehrengästen ergriffen Landesrätin Waltraud Deeg, Liliana Di Fede, Direktorin des Betriebs für Sozialdienste Bozen, und Michela Morandini, Vorsitzende des Monitoringsausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, das Wort. Einhellig bedankten sie sich bei der Lebenshilfe für die gute Zusammenarbeit. Roberta Rigamonti, Direktorin des Vereins für Sachwalterschaft, war als Gastreferentin zur Mitgliederversammlung eingeladen. Sie gab einen einführenden Überblick in die Thematik der Sachwalterschaft.

Um die Mitgliederversammlung barrierefrei zu gestalten, wurden heuer erstmals Inhalte in Leichter Sprache zusammengefasst. Das Büro OKAY hatte diese Aufgabe übernommen und wurde von Sabrina Siemons für den Teil in deutscher und Maddalena Costa für den Teil in italienischer Sprache vertreten. Ebenso in Leichter Sprache referierten die People-First-Ansprechpersonen Karin Pfeifer und Robert Mumelter im Anschluss an das Referat von Roberta Rigamonti über ihre Arbeit an der Broschüre „Was ist eine Sachwalterschaft?“

Zum Abschluss wurden drei Mitarbeiterinnen geehrt: Karin Hört und Cristina Rossi für ihre 30-jährige und Verena Harrasser für ihre 10-jährige hauptamtliche Mitarbeit bei der Lebenshilfe. Verena Harrasser und Georg Horrer nahmen die Präsente für die aus Dienstgründen abwesenden Mitarbeiter/innen (in alphabetischer Reihenfolge) Maria Brunner, Ganesch Chandel, Sabrina Hackhofer, Massimiliano Marini, Hartmuth Pircher, Sieglinde Unterpertinger und Simone Wiedenhofer entgegen. Abgeschlossen wurde die Mitgliederversammlung mit einem üppigen Büfett.
 

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