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10.06.2020

Stationäre Dienste werden schrittweise geöffnet

 
Seniorenwohnheime und Wohndienste für Menschen mit Behinderung werden schrittweise wieder zugänglich für Besuche und Neuaufnahmen gemacht. Eigener Monitoringausschuss soll Phase 2 begleiten.

Die Landesregierung hat mit der Genehmigung des Landesplanes die Grundlage für die Wiederaufnahme der regulären Tätigkeit in den Seniorenwohnheimen und dem Dienst für begleitetes und betreutes Wohnen für Senioren heute (9. Juni) den Weg für Phase 2 auch in diesem Bereich geschaffen. Die Wiederöffnung kann nun auch schrittweise in Wohnheimen, Wohngemeinschaften und Trainingswohnungen für Menschen mit Behinderungen, für Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Abhängigkeitserkrankungen erfolgen.

Bereits seit dem 20. Mai sei es möglich gewesen, die teilstationären Dienste wieder zu eröffnen – bisher seien rund 85 Prozent der Dienste wieder aktiv, erklärte Soziallandesrätin Waltraud Deeg bei der heutigen Pressekonferenz im Anschluss an die Landesregierungssitzung. "Wir sind uns der großen Verantwortung bewusst, wissen jedoch auch um die enorme emotionale Bedeutung des Kontakts zu Familienangehörigen und Bekannten. Die niedrigen Infektionszahlen bestärken uns und weil wir die Entwicklungen im Blick haben, gehen wir als erste auf dem Staatsgebiet über zu einer schrittweisen Öffnung der Seniorenwohnheime und der Wohnheime für Menschen mit Behinderung", sagte Landesrätin Deeg.

Dieselben Bestimmungen wie für die Seniorenheime gelten auch für Wohnheime, Wohngemeinschaften und Trainingswohnungen für Menschen mit Behinderungen, mit einer psychischen Erkrankung und Abhängigkeitserkrankungen. Aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos waren auch diese stationären Dienste von der Schließung im März 2020 betroffen. Nun soll auch hier Phase 2 eingeleitet werden. So sind ab Veröffentlichung des Beschlusses auch wieder Wochenendbesuche bei den Familien möglich. "Wir wissen um den verantwortungsbewussten Umgang der Familien mit ihren lieben Angehörigen, die sie für so lange Zeit nicht direkt sehen konnten", hob Landesrätin Waltraud Deeg hervor. Es gehe darum ein sicheres Angebot an Begleitung und Unterstützung für schutzbedürftige Nutzerinnen und Nutzer der Dienste zu schaffen.

(Quelle: Landespresseamt)
 

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