Inhalt

Barbara Villscheider, Die Denkerin, die ich bin. Bozen, 2003. Edition Raetia
Buchpreis: 5€, 8€ mit CD
107 Seiten
erhältlich im Fachhandel oder bei der Lebenshilfe in Bozen
Autist zu ein
Urtrieb richtig kanalisieren
ahnt von fast grenzenloser
Durchhaltetechnik.
Traum wäre es
der besseren Welt anzugehören.
Barbara Villscheider
Der Landesverband Lebenshilfe hat in Zusammenarbeit mit der Edition Raetia einen Lyrik- und Prosaband herausgegeben. Autorin ist die 15-jährige Barbara Villscheider aus Brixen, eine Jugendliche mit Autismus. Barbara Villscheider spricht nicht, schreibt aber bereits seit Jahren Gedichte und kurze Prosatexte, die eine unverkennbare individuelle Handschrift tragen.
Ihre Texte schreibt Barbara Villscheider manchmal händisch, meistens aber mit Hilfe eines handlich tragbaren Computers. Begleitet und unterstützt wird sie dabei zu Hause von ihrer Mutter Angelika Stampfl und in der Schule von ihrer Betreuerin. Diese Unterstützung erfolgt in Form eines körperlichen Kontakts, da sich Barbara Villscheider ausschließlich durch den Körperkontakt mit einer engen Vertrauensperson zum Schreiben ermutigen lässt.
In Fachkreisen spricht man dabei von Gestützter Kommunikation (englisch: Facilitated Communication, abgekürzt FC). Die Australierin Rosmary Crossley entdeckte 1980 mit Hilfe dieser besonderen Herangehensweise, dass viele Kinder viel intelligenter waren als man hätte vermuten können. Von Australien kam die Idee nach Amerika und von dort aus nach Europa. In Berlin gibt es inzwischen eine aktive Elterngruppe rund um Annemarie Sellin, die ihrerseits das Konzept der Gestützten Kommunikation im Jahr 1995 in Brixen vorstellte. Auf diese Weise eröffnete sich Barbara Villscheider (die sich selbst häufig als Inselwesen bezeichnet) die Möglichkeit, ihr Innenleben nach außen zu tragen und mit ihrer Umwelt Kontakt aufzunehmen.
Buchpreis: 5€, 8€ mit CD
107 Seiten
erhältlich im Fachhandel oder bei der Lebenshilfe in Bozen
Autist zu ein
Urtrieb richtig kanalisieren
ahnt von fast grenzenloser
Durchhaltetechnik.
Traum wäre es
der besseren Welt anzugehören.
Barbara Villscheider
Der Landesverband Lebenshilfe hat in Zusammenarbeit mit der Edition Raetia einen Lyrik- und Prosaband herausgegeben. Autorin ist die 15-jährige Barbara Villscheider aus Brixen, eine Jugendliche mit Autismus. Barbara Villscheider spricht nicht, schreibt aber bereits seit Jahren Gedichte und kurze Prosatexte, die eine unverkennbare individuelle Handschrift tragen.
Ihre Texte schreibt Barbara Villscheider manchmal händisch, meistens aber mit Hilfe eines handlich tragbaren Computers. Begleitet und unterstützt wird sie dabei zu Hause von ihrer Mutter Angelika Stampfl und in der Schule von ihrer Betreuerin. Diese Unterstützung erfolgt in Form eines körperlichen Kontakts, da sich Barbara Villscheider ausschließlich durch den Körperkontakt mit einer engen Vertrauensperson zum Schreiben ermutigen lässt.
In Fachkreisen spricht man dabei von Gestützter Kommunikation (englisch: Facilitated Communication, abgekürzt FC). Die Australierin Rosmary Crossley entdeckte 1980 mit Hilfe dieser besonderen Herangehensweise, dass viele Kinder viel intelligenter waren als man hätte vermuten können. Von Australien kam die Idee nach Amerika und von dort aus nach Europa. In Berlin gibt es inzwischen eine aktive Elterngruppe rund um Annemarie Sellin, die ihrerseits das Konzept der Gestützten Kommunikation im Jahr 1995 in Brixen vorstellte. Auf diese Weise eröffnete sich Barbara Villscheider (die sich selbst häufig als Inselwesen bezeichnet) die Möglichkeit, ihr Innenleben nach außen zu tragen und mit ihrer Umwelt Kontakt aufzunehmen.

